Die Geschichte der Waldkaserne
Die damalige „Flak-Kaserne“ wurde 1937-1938 erbaut und bis 1945 von Flugabwehrtruppenteilen der Wehrmacht betrieben.
Im zweiten Weltkrieg weitgehend unversehrt geblieben, wurde sie kurz von der US-Armee und bis 1968 als „St. Davids Barracks“ durch Truppenteile der Britischen Rheinarmee genutzt. Aus den Kontakten der britischen Einheiten zu Bürgern, Rat und Verwaltung entstand 1968 die Städtepartnerschaft zwischen Hilden und Warrington.
1969 offiziell in „Waldkaserne“ umbenannt, dient die Liegenschaft seither durch sämtliche Strukturreformen verschiedensten Dienststellen der Bundeswehr als militärische Heimat.
Heute sind in der Waldkaserne das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr, Feldjäger, Sanitätskräfte, eine Einheit für die zivile Aus- und Weiterbildung sowie eine Außenstelle des Militärischen Abschirmdienstes der Bundeswehr stationiert.
Aufgrund ihrer einmaligen, siedlungsartigen Bauweise steht eine Unterschutzstellung als Kulturdenkmal unmittelbar bevor.

Zeichnung: Arnold Hohmann